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16.10.2015 Klimapilgern im Regen

Marler Weltzentrum pilgert für Klimagerechtigkeit

Marler Weltzentrum beim Klimapilgern
Marler Weltzentrum beim Klimapilgern
Grupo Sal
Seit September sind viele Menschen unterwegs auf dem Ökumenischen Pilgerweg zur Klimagerechtigkeit von Flensburg nach Paris. Acht Mitglieder des Marler Weltzentrums nahmen an einer Teiletappe nach Münster teil. In strömendem Regen wurden sie mit über hundert Mitpilgern auf dem Prinzipalmarkt vor dem historischen Rathaus von Oberbürgermeister Markus Lewe und Vertretern von Kirchen, Moscheen und Synagoge empfangen.

1000 Luftballons stiegen in die Luft, versehen mit dem Zitat von Papst Franziskus: „Das Klima ist ein gemeinschaftliches Gut von allen und für alle“ und der Forderung an den UN-Klimagipfel in Paris, dauerhafte Schutzmaßnahmen zu beschließen, die den Klimawandel stoppen können, und eine deutliche Erhöhung finanzieller Mittel zu vereinbaren. „Es geht um das Überleben vieler und ein würdiges Leben aller Menschen“, ist die Evangelische Kirche überzeugt. Mit dieser Botschaft im Herzen ging es weiter zum Franz-Hitze-Haus. Dort freuten sich die Marler zum Abschluss des Tages über das begeisternde Konzert der lateinamerikanischen Band Grupo Sal.

11.6.2014 Ausstellungseröffnung: Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg

Vergessene Kapitel des Zweiten Weltkriegs

Karl Rössel eröffnete Ausstellung in Marler Stadtbücherei

Zur Erinnerung an den Beginn des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren präsentiert das Marler Weltzentrum die Ausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ in der Marler Stadtbibliothek (insel-Marler Stern). In seiner Rede zur Eröffnung berichtete der Initiator der Ausstellung, Karl Rössel von Recherche International aus Köln, über Hintergründe und erstaunliche Fakten. „So umfassend wie er hat noch niemand unseren Blick auf diesen Krieg erweitert“, staunte Klaus-Dieter Hein vom Weltzentrum.

In unserem Bewusstsein beginnt der Krieg am 1. September 1939. Mit dem Luftangriff der Japaner auf den US-Stützpunkt Pearl Harbor, so schreiben die Geschichtsbücher, habe er sich zum Weltkrieg ausgeweitet. Karl Rössel: „Mit dem Überfall Italiens auf Äthiopien im Oktober 1935 waren bis 1941 aber bereits Soldaten aus 17 Ländern und drei Kontinenten im Einsatz.“

Die Krieg führenden Mächte hatten ihre Kolonien in Afrika, Asien und Ozeanien mit einbezogen. Aber deren Opfer kommen in unserer Geschichtsschreibung nicht vor. Eine Aufgabe dieser Ausstellung ist, die Ignoranz gegenüber der Geschichte der kolonisierten Kontinente zu durchbrechen. Tatsächlich zogen mehr Soldaten aus der Dritten Welt in den Krieg als aus Europa (ohne Sowjetunion). Von 11 Millionen britischen Soldaten stammten 5 Millionen aus Kolonien. Die Inder stellten mit 2,5 Millionen die größte Kolonialarmee aller Zeiten. Die bei uns ausgeblendeten Opferzahlen sind extrem hoch: Allein China hatte mit 20 Millionen Menschen mehr als Deutschland, Japan und Italien zusammen. Manila beklagte mit 100 000 Toten mehr Opfer als Berlin, Hamburg oder Dresden.

In den betroffenen Ländern sind die bei uns vergessenen Folgen des Zweiten Weltkriegs jedoch sehr präsent. Der Wunsch: „Macht unsere Erfahrungen endlich auch in den Ländern bekannt, die den Krieg verschuldet und geführt haben!“ Mit der Präsentation dieser Ausstellung möchte das Marler Weltzentrum diesem Wunsch entsprechen. Viele unbekannte Aspekte zu Afrika, Asien, Ozeanien, Südamerika, zur Karibik, zur Judenverfolgung und Kollaboration werden angesprochen. Auch der kritische Begriff „Dritte Welt“ wird beleuchtet.

„Allerdings muss niemand alle Ausstellungstafeln lesen, damit das Ziel dieser Ausstellung erreicht wird,“ so Karl Rössel. „Jede Tafel präsentiert eine in sich geschlossene Geschichte. Auch wer nur wenige liest, wird rasch die Dimension dessen erkennen, was bislang verschwiegen wurde.“

Die Ausstellung ist noch bis zum 7. Juli in der Stadtbibliothek zu sehen.
(Öffnungszeiten: Di 12-18 Uhr, Mi u. Do 10-16 Uh, Fr 12-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr )

Der Vortrag von Karl Rössel kann hier nachgelesen werden

21.4.2012 Grupo Sal: Konzert für Amazonien

Artikel aus der Marler Zeitung vom 24.04.2012

06.10.2011 - 22.10.2011 Wanderausstellung „Unsichtbare Opfer“

Artikel aus der Marler Zeitung vom 11.10.2011

26.09.2011„So heiß gegessen wie gekocht“

Artikel aus der Marler Zeitung vom 03.10.2011

07.02.2011Pula ist Regen

Bericht zur Eröffnung der Ausstellung „Klima der Gerechtigkeit“ am 07.02.2011 im Rathaus

Rhythmus aus Ghana, getrommelt von Christian Zimmer, stimmte die Besucher auf die Ausstellung „Klima der Gerechtigkeit“ im Forum des Rathauses ein. Sie wurde von Hausherr Bürgermeister Werner Arndt eröffnet.

Pula ist in Botswana der Name für Regen. „Er bestimmt das Leben von Mensch und Natur so stark, dass sogar das Geld Pula heißt“, erklärte Klaus-Dieter Hein vom Marler Weltzentrum zur Einführung. In Folge des Klimawandels haben die Temperaturen zu-, der Regen aber abgenommen. Dafür war der Regen aber besonders heftig. Dürren und Überschwemmungen waren die teils dramatischen Folgen für Mensch und Natur.

An weiteren Beispielen aus Afrika, Asien und Deutschland zeigt die Ausstellung Ursachen und Folgen des Klimawandels, ebenso die Verantwortung von Kirche und Gesellschaft für den Umgang damit. Die Besucher werden damit aber nicht allein gelassen. Jeder kann seine eigene Klimabilanz am Laptop erstellen. Mit „Sechs Richtigen“ kann er sich aus 49 Vorschlägen persönliche Möglichkeiten aussuchen, für ein besseres Klima zu sorgen. Hein wies außerdem auf die FIAN-Online-Kampagne „Klimaschutz ist Menschenrecht“ hin, die Landvertreibung und Zwangsumsiedlung im Rahmen des Kaufs von Emissionsrechten verhindern will.

Bürgermeister Arndt zeigte auf, was die Stadt für den Klimaschutz tut, und wies auf die Möglichkeit von Anmietung städtischer Dachflächen zur Gewinnung von Solarenergie hin. Die von der Vereinten Evangelischen Mission konzipierte Ausstellung ist noch bis zum 25. Februar im Forum des Marler Rathauses zu sehen.

27.11.201010 Jahre Marler Kaffee

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Genau 10 Jahre ist es her, dass das Marler Weltzentrum unter dem Motto „Der Pott kocht fair“ zum ersten Mal fairen Marler Kaffee angeboten hat. Anlässlich der Eröffnung des Weihnachtsmarktes erinnerte der Vorsitzende Klaus-Dieter Hein in einer kleinen Feier an den Besuch von Edison Patinho aus Kolumbien.

Der junge Mann erzählte damals, dass die armen Bauern im Hochland von Drogenbaronen, Militär und Guerilla bedrängt würden. Stolz berichtete er, dass es gelungen sei, in seinem Dorf mit der Kooperative Nuevo Futuro durch die Umstellung auf biologischen Kaffeeanbau die legalen Einkünfte zu steigern. Die Zusammenarbeit mit der Kampagne „Der Pott kocht fair“ sicherte ihnen einen angemessenen Mindestpreis und langjährige Planung. Damit können inzwischen etwa 100 Familien ihren Lebensunterhalt ohne Drogenanbau sichern.

Bürgermeister Werner Arndt freute sich, dass Marl durch die Initiative des Weltzentrums mit zu den ersten der inzwischen 30 Städten des Pottkaffees gehörte. Inzwischen ist es üblich, bei offiziellen Anlässen im Rathaus Marler Kaffee zu servieren.

Als Dank für die ehrenamtliche Arbeit des Weltzentrums überreichte Werner Arndt ein Bild zu Afrika, dass er bei einer Auktion des Jugendprojektes Wilma ersteigert hatte. Ulrich Dittmar las aus seinem Buch „der ferne so nah“ eine Geschichte zum Kaffee vor, über die sich die Marler-Kaffee trinkenden Gäste köstlich amüsierten. Ebenso waren sie verzaubert von der Musik des Saxophonisten Harald Brock. „Ich habe noch nie in so viele glückliche Gesichter gesehen“, freute sich Johann-Jakob Preuss, Helfer im Weltzentrum.

24.4.2010 Weltladentag

Der Weltladentag im Marler Weltzentrum fand in diesem Jahr unter dem Motto „Öko und fair ernährt mehr“ statt.

Mehr: Artikel in der Marler Zeitung

9.2.2010 Brillen für Mali

Eine Abordnung des Marler Weltzentrums übergab einen Dankesbrief aus Kalaban-Coro/Mali für das MWZ-Projekt „Brillen für Mali“ an Bürgermeister Werner Arndt.

Bericht des Kurier zum Sonntag vom 13.2.2010

1.2.2010 Informationsabend über die Ausstellung „Spuren in Riga“

Am 1. Februar konnten wir Herrn Winfried Nachtwei und Herrn Bünyamin Aslan im Lesesaal der Insel begrüßen. Auch zu dieser Veranstaltung kamen rund 40 interessierte Gäste.

Herr Nachtwei war von 1994 bis Oktober 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages und vertrat Bündnis 90/Die Grünen im Verteidigungsausschuss und Unterausschuss Abrüstung. Er machte sich als einer der Ersten stark für die Errichtung und Erhaltung der Gedenkstätten in Riga, erforschte die Geschichte der Juden, die nach Riga transportiert und dort ermordet wurden und machte dies in Deutschland, vor allem in Westfalen, bekannt. Bei unserer Veranstaltung zeigte Herr Nachtwei Dias aus Riga und berichtete uns über die Gedenkstätten und seine Arbeit.

Herrn Aslan ist Vertreter des Volksbunds der Kriegsgräberfürsorge, unter dessen Schirmherrschaft das Deutsche Riga-Komitee geführt wird, dem nun auch Marl angehört. Er berichtet über die Arbeit des Volksbundes, mit Schwerpunkt Riga-Komitee und Jugendarbeit, z.B. über Jugend-Workcamps in Riga. Herr Aslan bot an, zu Veranstaltungen in Schulen oder Jugendgruppen zu kommen, um über die Workscamps zu berichten. Seine E-Mail-Adresse: buenyamin.aslan@volksbund.de

Nach den Beiträgen kam es zu einer regen Diskussion, die von Dr. Kerstiens moderiert wurde.

Zum Abschluss bedankte sich K.-D. Hein bei Herrn Nachtwei, Herrn Aslan und Dr. Kerstiens und auch bei den Gästen für den interessanten Abend.

27.1.2010 Feierstunde zum Auschwitz-Gedenktag

Bericht der Marler Zeitung vom 28.1.2010

20.1.2010 Eröffnung der Ausstellung „Spuren in Riga“

Riga-Ausstellung

Zur Eröffnung unserer Ausstellung am 20.1. konnten wir fast 70 Gäste begrüßen. Klaus-Dieter Hein eröffnete die Veranstaltung mit einer Begrüßung. Er wies auf die Wichtigkeit des Themas hin und bedankte sich bei alle Beteiligten dafür, dass diese Ausstellung entstanden ist. Bürgermeister Werner Arndt sprach ein Grußwort und merkte seiner Rede an, dass auch im dieses Thema wichtig ist. Er erinnerte daran, dass auch jüdische Mitbürger aus Marl in Riga ermordet wurden. Dr. Ferdinand Kerstiens führte dann in die Ausstellung ein und berichtete sehr beeindruckend über seine Reise nach Riga 2008 mit der Pax Christi-Gruppe Münster. Musikalisch wurde die Eröffnung von der Gruppe „Salzich“ begleitet, die ihre Musik auf das Thema sehr schön abgestimmt hatte.

Bericht der Marler Zeitung vom 23.1.2010