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23.05.2022 25 Jahre Marler Weltzentrum

Am 23.05.1997 wurde das Marler Weltzentrum durch den ehemaligen Bürgermeister Dr. Ortlieb Fliedner eröffnet. Als die damalige rot-grüne Landesregierung 50 Pfennig pro Bürger für die Arbeit von Dritte-Welt-Gruppen zur Verfügung stellte, verabredeten sich viele Marler Eine-Welt- und Menschenrechtsgruppen zur Zusammenarbeit im Marler Weltzentrum. Das Ziel war, in der Bevölkerung Bewusstsein für Menschenrechte, Weltfrieden und Umweltschutz zu entwickeln. So wurden Fairer Handel, Information, Kommunikation und gemeinsame Aktionen Schwerpunkte der Arbeit.

Seit Beginn dabei sind der ESM-Weltladen, der Brasilienkreis St. Heinrich, pax christi, der Guatemalakreis, der Ghana-Freundeskreis, Amnesty International und FIAN (für das Menschenrecht auf Nahrung), hinzu kommt jetzt der Burundikreis von St. Michael und Plan international. Viele Jahre gehörte die inzwischen aufgelöste Kalkuttagruppe als sehr aktives Mitglied dazu. Nachdem die Förderung der Landesregierung auslief, wurde das Marler Weltzentrum 2006 zu einem eingetragenen Verein. Damit war es möglich, auch in Zukunft Fördergelder für bestimmte Projekte zu beantragen.

Ausstellungen wie 1997 „Terra“ mit Fotos aus Brasilien von Sebastian Salgado, 2010 „Spuren in Riga“ (durch MWZ selbst erstellt), 2011 „Klima der Gerechtigkeit“ im Rathaus oder 2014 „Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ in der Stadtbücherei, 2021/22 „beziehungsweise jüdisch und christlich“, Aktionen zur Erlassjahrkampagne, Vorstellung des „Marler Kaffee“ durch Edinson Patinho aus Kolumbien 2002, Vorträge „Faire Siegel“ oder „Wasser ist Leben“ (beide 2016), die Mitarbeit beim Begegnungsfest der Marler Schulen zum UN-Antirassismustag oder Unterschriftaktionen wie z.B. für ein Lieferkettengesetz zeigen die Bandbreite der Aktivitäten.

Regelmäßig ist das Weltzentrum aktiv durch den Verkauf von FAIR Trade Produkten durch den esm-Weltladen, den Fairen Imbiss, die Bücherspendenaktion zugunsten der Partner in Guatemala und das Brillenprojekt für Mali und zeigt dadurch den Einsatz für eine gerechtere Welt. Daran beteiligt sind über 20 Ehrenamtliche, die einen Teil ihrer Freizeit für die verschiedenen Aktionen spenden.

8.6.2022 Grupo Sal „Die Welt im Zenit“

© Archiv Sarayaku

Anlässlich seines 25. Jubiläums hat das Marler Weltzentrum die Band Grupo Sal mit ihrer Konzertlesung „Die Welt im Zenit“ eingeladen. Mit den Erzählungen und Berichten von Patricia Gualinga aus Ecuador und leidenschaftlicher Musik von Grupo Sal wird eine einzigartige Collage geformt, die nicht nur informiert, hinterfragt und zur Diskussion anregt, sondern auch zutiefst berührt und bewegt.

Patricia Gualinga ist eine indigene Aktivistin, die sich an der Frontlinie bewegt, an der die Entscheidung „Regenwald Ja oder Nein“ tagtäglich fällt. Sie gilt weltweit als eine der 10 wichtigsten Umweltaktivistinnen und ist Sprecherin des Frauen-Netzwerkes „Dschungelwächterinnen Amazonas“. Ihre Kichwa-Gemeinde Sarayaku führt seit Langem einen erfolgreichen Kampf gegen das Eindringen internationaler Ölkonzerne in ihr Territorium. Die Beziehung zur „Mutter Natur“ ist keine Metapher, sondern eine gelebte Realität. „Wir kämpfen nicht nur gegen die Bedrohung unserer Gemeinschaft. Wir kämpfen auch für eure Kinder, die ebenso ein Recht auf saubere Luft haben. Wir kämpfen um die Zukunft unseres Planeten.“ Coronabedingt wird sie per Video live zugeschaltet.

Als Moderatorin wurde Laura Rupp gewonnen, die mehrfach die Andenländer und das Amazonasgebiet besucht und Patricia Gualinga dabei kennengelernt hat. Patricia Gualinga wird live zugeschaltet.

Die Veranstaltung wird gefördert vom Klima-Bündnis, der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW, dem Katholischen Fonds, dem Ev. Kirchenkreis Recklinghausen sowie der Sparkasse Vest.

Mittwoch, 08. Juni 2022, 19.30 Uhr
Einlass 19.00 Uhr,
Dreifaltigkeitskirche Brassertstraße,
Eintritt 15€,
Vorverkauf Marler Weltzentrum und esm-Gemeindebüro